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Hilfe für gefundene Mauersegler gesucht

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Tierschutzvereins Hagen: www.tierschutzverein-hagen.de





Im Rahmen der Ausbildung der Amphibien-Ranger fanden mehrere Theorie- und Praxistage rund um die Biologie und Ökologie der Amphibien sowie deren Schutz in Hagen und Umgebung statt. Zu Beginn lernten sich die Teilnehmenden in einer kurzen Vorstellungsrunde kennen, bevor in verschiedenen Vorträgen Grundlagen zu Amphibien in Hagen und Nordrhein-Westfalen sowie zur Biologie und Systematik heimischer Amphibien vermittelt wurden. Anschließend ging es direkt ins Gelände: Bei der ersten Exkursion wurden Laichballen von Grasfröschen gezählt und ein fest installiertes Amphibienleitsystem besichtigt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung lag auf dem praktischen Amphibienschutz. Ralf Blauscheck, der ehemalige Leiter der Biologischen Station Hagen, stellte verschiedene Schutzmaßnahmen und Praxisbeispiele vor. Ergänzend informierte Kai Gockel, der Leiter der Unteren Naturschutzbehörde Hagen, über die rechtlichen Grundlagen des Amphibienschutzes. Im Außeneinsatz konnten die Teilnehmenden anschließend praktische Naturschutzmaßnahmen direkt vor Ort kennenlernen. Besichtigt wurden künstlich angelegte Gewässer, wobei erläutert wurde, welche Standorte geeignet sind, worauf beim Anlegen geachtet werden muss und wie solche Projekte umgesetzt werden.
Besonders praxisnah waren die Exkursionen zu mehreren Gewässern in Berchum, bei denen verschiedene Reusenfallen getestet wurden. Dabei lernten die Teilnehmenden nicht nur die unterschiedlichen Reusentypen mit ihren Vorteilen und Einsatzmöglichkeiten kennen, sondern konnten beim Ausleeren der Fallen auch ihr Artenwissen erweitern und festigen. Nachgewiesen wurden drei Molcharten: der Fadenmolch (Lissotriton helveticus), der Teichmolch (Lissotriton vulgaris) und der Bergmolch (Mesotriton alpestris). Neben der Handhabung der Reusen standen insbesondere die Erkennungs- und Unterscheidungsmerkmale der Arten im Fokus. Zusätzlich wurden ein junger Grasfrosch sowie mehrere Erdkrötenpaare beim Ablaichen beobachtet. Bei bestem Wetter boten diese Exkursionstage zahlreiche eindrucksvolle Naturbeobachtungen.
Eine weitere Nachtexkursion hatte das Ziel, Geburtshelferkröten zu hören und im besten Fall auch zu beobachten. Aufgrund des trockenen und kalten Wetters blieb diese Exkursion zunächst ohne größeren Erfolg, lediglich eine Erdkröte wurde entdeckt.
Umso erfolgreicher verlief die darauf folgende Nachtexkursion zu Kreuzkröten und Wasserfröschen. Bereits zu Beginn konnten Laichschnüre und Kaulquappen der Kreuzkröte begutachtet werden. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden schließlich auch adulte Tiere entdeckt, deren Rufe weithin zu hören waren. Zusätzlich konnten Wasserfrösche gefangen und näher begutachtet werden. Ein besonderes Erlebnis war zudem die Beobachtung eines männlichen Teichmolchs während seines Balzrituals. Ein weiteres Highlight stellte schließlich der Ruf der Geburtshelferkröte dar, mit dem nicht gerechnet worden war. Umso erfreulicher war die erneute Entdeckung einer Population in Hagen.
Den Abschluss der Ausbildung bildete die Prüfung, die alle Teilnehmenden erfolgreich bestanden haben. Damit konnten die angehenden Amphibien-Ranger ihre Urkunden entgegennehmen und sind nun offiziell als Amphibien-Ranger für den Amphibienschutz in Hagen aktiv. Im Anschluss wurden die Einsatzgebiete verteilt, sodass nun die notwendigen Genehmigungen durch die Untere Naturschutzbehörde erstellt werden können.
Mit dem erfolgreichen Abschluss des ersten Amphibien-Ranger-Kurses dieser Art in Hagen ist ein wichtiger Schritt für den lokalen Amphibienschutz gelungen. Die Ranger werden künftig ausgewählte Kleingewässer betreuen, deren Zustand dokumentieren und kleinere Pflegemaßnahmen eigenständig oder gemeinsam in der Gruppe durchführen. Darüber hinaus erfassen sie Amphibienvorkommen, zählen Laich und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Datengrundlage und Artenschutz. Nicht zuletzt tragen sie ihr Wissen und ihre Begeisterung für Amphibien weiter und helfen dabei, das Bewusstsein für diese faszinierenden Tiere in der Öffentlichkeit zu stärken.
Die Arbeit mit dieser motivierten Gruppe hat sehr viel Freude bereitet und macht Hoffnung für die Zukunft des Amphibienschutzes in Hagen.
Ein besonderer Dank gilt Martin Schüpmann vom Arbeitskreis Amphibien und Reptilien NRW für seine Expertise und Vorträge. Außerdem bedanken wir uns bei der Untere Naturschutzbehörde Hagen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, bei Michael Thissen, der uns insbesondere in der Anfangsphase mit Rat, Tat und wertvollen Erfahrungen zur Seite stand ebenso wie beim LWL-Freilichtmuseum Hagen für die gute Kooperation sowie den Zugang zum Museumsgelände und den dortigen Gewässern.
Wir freuen uns auf viele gemeinsame Amphibien-Projekte, wertvolle Erkenntnisse und darauf, die neuen Amphibien-Ranger bei ihren zukünftigen Aufgaben zu begleiten.
5. Tag der Artenvielfalt

Auch in 2026 findet in Hagen wieder ein Tag der Artenvielfalt statt, diesmal im schönen Dr.-Ferdinand-David-Park und AllerWeltHaus in der Potthofstraße. Die Biologische Station Hagen wird ebenfalls mit einem Stand vor Ort sein. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen.
Kleinste Insektenschutzgebiete Deutschlands

Liebe Naturgartenfreundin, lieber Naturgartenfreund,
kennst du schon die „Kleinsten Insektenschutzgebiete Deutschlands“?
Die NABU-Naturschutzstation Niederrhein bringt mit dem Projekt „Insektenfreude“ regionale Wildpflanzen in unsere Gärten und auf unsere Balkone – und damit mehr Leben für Wildbienen, Schmetterlinge & Co.
Die „Kleinsten Insektenschutzgebiete Deutschlands“ sind regionale Wildpflanzen, die als Topfware erhältlich sind. Die Pflanzen werden aus gebietseigenem Saatgut deiner Region gezogen. Jetzt gibt es sie auch in einer Verkaufsstelle in deinem Umfeld. Schau mal hier unter https://insektenfreude.de/das-kannst-du-tun/#verkaufsstellen. Diese Pflanzen waren bisher kaum im Handel zu finden, obwohl sie für unsere heimische Artenvielfalt besonders wertvoll sind. Statt exotischer Zierpflanzen stehen hier regionale Wildpflanzen im Mittelpunkt, die unseren Insekten wichtige Nahrung und neue Lebensräume bieten.
Denn genau darin liegt der Unterschied: Während viele klassische Zierpflanzen für Insekten kaum einen Nutzen haben, sind regionale Wildpflanzen unverzichtbare Futterquellen für heimische Arten. Wer ihnen einen Platz im Garten oder auf dem Balkon gibt, leistet also einen direkten Beitrag zum Naturschutz vor der eigenen Haustür.
Deshalb freuen wir uns über jede Unterstützung:
Erzähle gern anderen von den „Kleinsten Insektenschutzgebieten“, teile unsere Beiträge in den sozialen Medien, leite diese Nachricht weiter – und pflanze selbst so viele Wildpflanzen wie möglich.
Denn jeder Topf zählt.
Und jeder Balkon oder Garten kann zu einem „kleinsten Insektenschutzgebiet“ werden. ❤
Bei Fragen oder Anmerkungen kannst du dich gern an die NABU-Naturschutzstation Niederrhein wenden.
Weitere Informationen findest du unter: www.insektenfreude.de
Hirschkäfer entdeckt?

Amphibien-Ranger gesucht
Wir suchen Amphibien Ranger für Hagen! Und bieten dafür eine mehrtäge Ausbildung in Kooperation mit dem Arbeitskreis Amphibien und Reptilien NRW und dem NABUl
- Fruchtsäfte wieder erhältlich!🧃🍎🍐🍒🥭 Ab sofort gibt es bei uns in der Biologischen Station wieder leckere Fruchtsäfte aus regionalem Obst zu kaufen. Solange der Vorrat reicht!
- Apfelsammlung 2025Am Samstag den 27. September 2025 können zwischen 9 und 17 Uhr wieder ungespritzte Äpfel aus dem heimischen Garten oder von der eigenen Streuobstwiese gegen… Apfelsammlung 2025 weiterlesen
- RÜCKBLICK: ERFOLGREICHER AKTIONSTAG AM BIOTOP KOENIGSEE
🐟🪲🐛🪱🔍 ++++ Wasserorganismen entdecken wie echte Forscherinnen und Forscher! ++++ Vergangenen Freitag waren wir mit unserem Forscherstand beim großen Aktionstag am Biotop Koenigsee in Hagen… RÜCKBLICK: ERFOLGREICHER AKTIONSTAG AM BIOTOP KOENIGSEE weiterlesen - Bewerbung um eine Stelle im Freiwilligendienst – noch wenige Plätze frei!
Du möchtest dich für die Natur und Umwelt engagieren? Dann bewirb dich jetzt für einen Freiwilligendienst bei unserer Biologischen Station Hagen! Im Rahmen deines Freiwilligenjahres… Bewerbung um eine Stelle im Freiwilligendienst – noch wenige Plätze frei! weiterlesen - 4. Tag der Artenvielfalt
SAMSTAG, 24. Mai 2025, 11 – 17 Uhr Vor dem Hintergrund des lokalen und weltweiten Artenrückgangs veranstaltet die Biologische Station Hagen den 4. Tag der… 4. Tag der Artenvielfalt weiterlesen - Amphibienwanderung am Kaisberg
Auf den Spuren von Kermit und seiner Verwandtschaft. Sie und vielleicht Ihre Kinder haben im Rahmen dieser abendlichen Familienwanderung reichlich Gelegenheit, direkt am Krötenzaun an… Amphibienwanderung am Kaisberg weiterlesen - Bauernmarkt Dahl
- Apfelsammlung 2024Am 28. September können zwischen 9 und 17 Uhr wieder ungespritzte Äpfel aus dem heimischen Garten oder von der eigenen Streuobstwiese gegen Apfelsaft oder Geld… Apfelsammlung 2024 weiterlesen
- Hirschkäfer gesucht
- Vortrag: „Natur- und Artenschutz in Hagen – Was ist möglich“Mittwoch, 05. Juni 2024 VON 17:30 BIS 18:30 in der Biostation Hagen Die Natur in Hagen steht zunehmend unter Druck. Wo können undmüssen wir Rückzugsräume… Vortrag: „Natur- und Artenschutz in Hagen – Was ist möglich“ weiterlesen
- 3. Tag der Artenvielfalt
SAMSTAG, 25. Mai 2024, 11 -17 Uhr Vor dem Hintergrund des lokalen und weltweiten Artenrückgangs veranstaltet die Biologische Station Hagen den 3. Hagener Tag der… 3. Tag der Artenvielfalt weiterlesen - Vortrag: „Bedrohung für unsere heimischen Feuersalamander“Mittwoch, 03. April 2024 VON 18:00 BIS 19:00 in der Biostation Hagen Feuersalamander sind nicht nur die größte Art unter unseren heimischen Schwanzlurche, sondern aufgrund… Vortrag: „Bedrohung für unsere heimischen Feuersalamander“ weiterlesen
- Amphibienwanderung am Kaisberg
Auf den Spuren von Kermit und seiner Verwandtschaft. Sie und vielleicht Ihre Kinder haben im Rahmen dieser abendlichen Familienwanderung reichlich Gelegenheit, direkt am Krötenzaun an… Amphibienwanderung am Kaisberg weiterlesen - Bewerbung für einen Freiwilligendienst
Ab sofort ist es wieder möglich, sich für einen Freiwilligendienst bei der Biologischen Station Hagen zu bewerben. Die Tätigkeiten umfassen größtenteils praktische Tätigkeiten in der… Bewerbung für einen Freiwilligendienst weiterlesen - Obstbaumschnittseminar
SAMSTAG, 25. NOVEMBER 2023 VON 09:00 BIS 12:30 Einen Obstbaum pflanzen ist recht einfach, aber Obstbäume brauchen im Lauf der Jahre auch Pflege, damit sie… Obstbaumschnittseminar weiterlesen - ApfelverkaufAb dem 25.09.2023 kann neben Apfelsaft auch wieder die ein oder andere alte Apfelsorte in der Biostation für 3€/kg gekauft werden. Die Sorten eignen sich… Apfelverkauf weiterlesen
- Fledermausexkursion am 01.09.23 in HohenlimburgExkursion: Auf den Spuren von Graf Dracula – Fledermäuse an der Lenne in Hohenlimburg Mit Taschenlampen und einem Ultraschall-Empfänger, dem „Bat-Detector“ bewaffnet, können Sie sich… Fledermausexkursion am 01.09.23 in Hohenlimburg weiterlesen
- Apfelsammlungen 2023Am 23. September und 07. Oktober 2023 können jeweils zwischen 9 und 17 Uhr wieder ungespritzte Äpfel aus dem heimischen Garten oder von der eigenen… Apfelsammlungen 2023 weiterlesen
- Lenne-Renaturierung – ein ökologischer GewinnMittwoch, 12. JULI 2023, 17 Uhr Die Lenne darf seit einiger Zeit wieder freier fließen. Nach einem einführenden Vortrag in der Biologischen Station führt sie… Lenne-Renaturierung – ein ökologischer Gewinn weiterlesen
- Libellen-Exkursion in VorhalleSonntag, 09. JULI 2023, 12 Uhr Alte Steinbrüche mit Flachgewässern sind ein Hotspot für Libellenkundler Fabian Gärtner, NABU Hagen, trifft sich mit ihnen am 09.06.2023… Libellen-Exkursion in Vorhalle weiterlesen
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Die Biologische Station Hagen bietet in Zusammenarbeit mit dem BUND, NABU und WLV Veranstaltungen an.
